Bayern / Franken / Nürnberg13.11.2017Ab dem 1. Dezember
„Das Christkind lädt zu seinem Markte ein, und wer da kommt, der soll willkommen sein“, schallt es von der Empore der Frauenkirche, wenn das Christkind traditionell am Freitag vor dem ersten Advent seine Gäste mit dem Prolog begrüßt und seinen Markt eröffnet. Ab dem 1. Dezember duftet es dann bis Heilig Abend wieder täglich von 10 bis 21 Uhr verführerisch nach Lebkuchen, Glühwein und Rostbratwürstchen. 1628 erstmals erwähnt, reichen die Wurzeln des Marktes vermutlich bis in die Zeiten Martin Luthers zurück, als sich die Tradition des Kinderbescherens zu Weihnachten entwickelte. In den 180 Holzbuden, dekoriert mit rot-weißem Stoff, werden bis heute traditionelle Waren wie handgearbeiteter Weihnachtsschmuck und kulinarische Leckereien angeboten.
Doch der Christkindlesmarkt hat noch weitaus mehr zu bieten. Internationales Flair bringt der Markt der Nürnberger Partnerstädte oberhalb des Hauptmarktes am Rathausplatz in die Stadt. 20 Partnerstädte und befreundete Regionen begeistern mit einem vielfältigen Angebot an landestypischen Köstlichkeiten sowie Kunsthandwerk.
Für Familien lohnt der Abstecher zum Hans‑Sachs-Platz. In unmittelbarer Nähe zum Christkindlesmarkt lässt die Kinderweihnacht mit nostalgischem Etagen-Karussell, Mini-Riesenrad und Eisenbahn die Herzen der kleinen Besucher höher schlagen. Weihnachtsbäckerei, Kerzenwerkstatt oder Bastelstube laden zum aktiven Mitmachen ein. In "Olis Kinderpost" können kostenlos Wunschzettel an das Christkind geschrieben werden und im "Nikolaus-Haus" nimmt der Nikolaus die Wünsche der Kleinen entgegen. Ein Highlight erwartet die Kleinen von Dienstag bis Freitag jeweils um 14.30 Uhr: Dann besucht das Christkind persönlich die Kinderweihnacht und lädt alle Kinder zur Freifahrt in das Etagen-Karussell ein.
Bei der Christkindlesmarkt-Kinderrallye erfahren Kinder von 5 bis 11 Jahren gemeinsam mit Eltern oder Großeltern viel Spannendes rund um den Markt. Als Belohnung für jeden vollständig ausgefüllten Bogen winkt eine Überraschung auf der Kinderweihnacht. Die Fragebögen zur Kinderrallye sind in den Tourist-Informationen erhältlich.
Gegenüber der Kinderweihnacht wartet auf die kleinen Besucher im weihnachtlich geschmückten Sternenhaus vom 2. bis 23. Dezember immer nachmittags ein zauberhaftes Kulturprogramm mit Märchen und Geschichten, Kinderoper, Musical, Ballett, Zaubertheater sowie Eigenproduktionen der regionalen Kindertheaterszene. Und auch hier kommt das Nürnberger Christkind persönlich vorbei und lädt jeden Dienstag und Donnerstag um 14 Uhr zur Märchenstunde.
Der Nürnberger Christkindlesmarkt legt nicht nur großen Wert auf traditionelles Warenangebot, sondern auch auf eine nachhaltige Entwicklung. Zur Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe kommen viele der angebotenen Waren aus regionaler, handwerklicher Produktion. Auch die Marktbuden sind aus heimischer Fichte gefertigt und werden so lange wie möglich wieder aufbereitet - bis heute stammen noch immer mehr als 30 Buden aus dem Jahr 1890. Solch traditionelle Handwerksprodukte und ausgesuchte Spezialitäten aus Franken und der Oberpfalz finden sich auch direkt gegenüber des Rathauses in den Nischen von St. Sebald bei "Original Regional". Das breite Sortiment umfasst ausgefallene Glühwein- und Punschsorten, handgemachte Wollprodukte, handgesiedete Seifen, Edelbrände und Fruchtaufstriche von heimischem Obst und Streuobstwiesen, Wurstspezialitäten vom Lamm, Rind und Schwein, Honig, Bienenwachsprodukte und vieles mehr.
Seit 2012 wird der Nürnberger Christkindlesmarkt mit regenerativem Strom aus Wasserkraftwerken und Photovoltaikanlagen der Region versorgt. Alle Glühweinhändler arbeiten mit einem Mehrweg-Tassensystem und betreiben zusammen eine hochmoderne und effiziente Spülstation. Zudem war die BioMetropole Nürnberg die erste deutsche Stadt, die im Dezember 2006 dem Städtenetzwerk "Città del BIO" beitrat und seither Bio-Unternehmen und -Lebensmittel fördert. Ein erklärtes Ziel ist es, auch auf dem Christkindlesmarkt den Anteil der Bioprodukte kontinuierlich zu erhöhen. Über 40 Stände haben Produkte in ausgezeichneter BIO-Qualität gemäß der EU-Verordnung für biologische Landwirtschaft in ihrem Sortiment. Zu erkennen sind diese am EU-Bio Siegel im Stand oder ganz einfach unter der Kategorie "BIO" im Budenplan auf www.christkindlesmarkt.de/der-markt/budenplan.
Wer schon zu Hause seinen Marktbesuch plant, ist auf www.christkindlesmarkt.de bestens aufgehoben. Erstmals ist ab Ende November ein virtueller Bummel mittels 360-Grad-Panoramen möglich. Die Webcam hat einen neuen Standort mit besserer Perspektive, und die bessere Auflösung des Livestreams tut ein übriges. Ganz neu sind auch die Self-Guided Touren: die ab Marktbeginn als PDF ausdruckbaren Rundgänge führen zu ausgewählten Buden des Kunsthandwerks oder zu "Nürnberger Originalen" wie Zwetschgenmännle, Bratwürste und Rauschgoldengel. Und auch die Gästeführer der Stadt laden an sechs Terminen zu Touren durch die wechselvolle Geschichte des Christkindlesmarktes.
Foto: Ein Blick auf den Nürnberger Christkindlesmarkt - Foto: © Uwe Niklas - Gute Fotografie
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